„James ist ein Show-Typ“ die Neue Osnabrücker Zeitung über den Sieger der NHC Jungtierschau

Menslage. Imposante Tierkörper, weit ausladende Hörner und gepflegte langmähnige Felle – das waren Qualitäten, die bei der 23. Jungtierschau für schottische Hochlandrinder in Menslage das Publikum staunen ließen und den strengen Richter überzeugten.

Das Rennen machten zuletzt die Färse „Morag 3. Ruardh of Breekmoor“ sowie der Bulle „James Ruadh von der Falkenau“. „Ein absoluter Show-Typ“, wie es der Moderator des Highland Cattle Zuchtverbandes Niedersachsen (NHC) ausdrückte.

James von der Falkenau als Sieger der NHC Jungtierschau 2016 in Menslage. (Foto: S. Scholz)

James von der Falkenau als Sieger der NHC Jungtierschau 2016 in Menslage. (Foto: S. Scholz)

Hier geht’s zum Artikel über den Sieger NHC Jungtierschau der Neuen Osnabrücker Zeitung: http://bit.ly/1TifVC1
Der Artickel als PDF: 20160502JamesSiegerNHC_noz.de

 

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Überraschung bei der Sammelkörung und Bullenschau

Mit vier Bullen sind wir am 27. März richtung Südhessen aufgebrochen zur Bullenschau mit Sammelkörung bei Familie Roth in Gründau-Rothenbergen. Auf dem Hänger standen zwei Bullen aus der Nachzucht unseres Zuchtbullen Phil von den Ruhrwiesen und zwei Söhne unseres bisher erfoglreichsten selbstgezogenen Bullen Simba von der Falkenau. Auf die vier Jungs wartete eine starkre Konkurenz: 26 Bullen waren zur Schau gemeldet. Mit diesen Ergebnissen hat so sicher niemand gerechnet.

Sammelkörung Highland Cattle durch Jost Grünhaupt

Zunächst wurden alle vier Bullen erfolgreich von Jost Grünhaupt, Zuchtleiter beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, gekört. Piobaire Ruadh von der Falkenau wurde mit der Körnote (8/8/8) Körsieger. Sein Halbbruder Piobaire Ruadh 2nd wurde mit (7/7/7) gekört, Simba Ruadh 2nd  mit (8/8/7) und unser erster dunfarbener Bulle Simba Odhar mit (7/8/8).

Bullenschau mit Richter Rolf Sonnborn

Gestärkt mit diesen guten Körergebnissen ging es dann wieder in den Ring zur Bullenschau – diesmal unter die strengen Augen von Richter Rolf Sonnborn, anerkannter Richter der Schottischen Highland-Cattle-Society und der erste deutsche Richter in Oban. Hier wurden die Karten neu gemischt: Piobaire Ruadh, Simba Ruadh 2nd und Simba Odhar mussten sich in ihrem Ring dem späteren Gesamatsieger Cliadhamh Mor 3. of Balmoral aus der Herde der englischen Königin in Schottland geschlagen geben. Simba Ruadh 2nd gewann 1b, vor Simba Odhar und Piobaire Ruadh. War Piobaire Ruadh 2nd bei der Körung noch der Schwächste unserer Bullen, wurde er bei der Bullenschau nun Reserve Gesamtsieger. Sein Halbbruder, der ihn als Körsieger mit (8/8/8) auf die Plätze verwiesen hatte, stand nun an vierter Stelle im Ring.

 

Zwei sehr unterschiedliche Bewertungskriterien trafen an diesem Tag in Person von Jost Grünhaupt und Rolf Sonnborn aufeinander. Die Ergebnisse sorgten natürlich für ausreichend Gesprächsstoff und waren das vorherrschende Thema des Züchterabends im Landgasthof  „Zum Bogen“ im Anschluss an die sehr schöne Veranstaltung. Herzlichen Dank an Charly Roth und sein Team, die sogar ein Fernsehteam des Hessischen Rundfunks nach Gründau- Rothenbergen gelockt haben und natürlich Gratulation an Willi Bange zum Gesamtsieg mit seinem Bullen Cliadhamh Mor 3. of Balmoral.

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Erfolgreiche Kuhbewertung und Hofkörung

Vor der Bullenschau mit Sammelkörung in Gründau Rothenbergen bei Familie Roth wurden gestern drei unserer Mutterkühe bewertet und unser Bulle Gille Riabhach gekört. Die Bewertung wurde von Zuchtinspektor Christian Dörr vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen  vorgenommen. Benotet werden Typ/Bemuskelung/Skelett der Tiere. Die Höchstnote 9 wird nur von absoluten Ausnahmtieren erreicht.

Wir freuen uns über die guten Bewertungen unserer Kühe Alanah 18th vom Wartenberg (8/7/7), Aura vom Sinntal (8/8/8) und Pearl von der Falkenau (7/8/7). Besonders bemerkenswert ist, dass Pearl trotz ihres Beinbruchs im Jahr 2010 in der Kategorie Skelett eine 7 erhalten hat. Damit haben wir weiterhin ausschliesslich Mutterkühe, die im Herdbuch A (elite) geführt werden.

Weil nur vier Bullen in den Hänger passen, haben wir bei dieser Gelegenheit  Gille Riabhach von der Falkenau kören lassen.  Er wurde mit (8/8/7) bewertet und ebenfalls in das Herdbuch A eingestuft. Seine erste Nachzucht erwarten wir in 2-3 Monaten von Arabella von der Falkenau und Serafin vom Sinntal. Zur Bullenschau am 28. März werden wir die selbst gezogenen Bullen Simba Ruadh 2nd, Simba Odhar, Piobaire Ruadh und Piobaire Ruadh 2nd von der Falkenau mitnehmen. Sie wollen SchotischeKörung stehen sind alle Schottischen Hochlandrinder zu verkaufen.

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Zweimal 1a auf dem hessischen Fleischrindertag in Alsfeld

Heute lassen wir die Bilder des Fleischrindertages für sich sprechen. Nur so viel sei noch gesagt: Hätten wir uns nicht entschieden das gebrochene Bein von Pearl von der Falkenau zu behandeln, hätte ihre Tochter Pearl Odhar nie das Licht der Welt erblickt. Und mit Wonne von der Falkenau wurde erneut die Ur-Urenkelin einer unserer 1982 aus Schottland importierten Stammkühe ausgezeichnet. Ihr vorgestelltes Bullenkalb Phiobaire ist ein Sohn unseres Zuchtbullen Phil von den Ruhrwiesen.

Wir freuen uns natürlich besonders mit unseren Züchterfreunden Elke und Wolfgang Richter, die mit ihrem Bullen Darius II den Titel Hessen-Champion gewannen. Die Preisrichter Clemens Braschos und Armon Fliri kürten erstmals einen Highland Bullen zum Sieger aller Rassen. Herzlichen Glückwunsch nach Sinntal!

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Wir sind BIO!

Ab heute darf unser Betrieb sich mit dem Bio Siegel schmücken. Die strengen Vorschriften des Bio Standards halten wir zwar schon seit dem 1. Januar 2013 ein, den Titel Bio Betrieb dürfen wir aber erst ab heute führen. Eine zweijährige Umstellungsphase ist Pflicht für alle.

DE-ÖKO-003  EU-Landwirtschaft

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Das Siegel garantiert unseren Kunden, dass wir nach den Prinzipien des  Biolandbaus handeln. Wir dürfen zum Beispiel keine chemisch synthetischen Pflanzenschutzmittel und synthetische Düngemittel verwenden. Unsere Tiere dürfen Antibiotika nur in äussersten Notfällen bekommen. Für unsere Fleischprodukte dürfen wir keine Lebensmittelzusatzstoffe, Verarbeitungshilfsstoffe oder andere Zusatzstoffe verwenden. Wir halten uns natürlich auch an das absolute Verbot für die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen. Wir garantieren eine artgerechte Tierhaltung in ganzjähriger Weidehaltung und versorgen unsere Rinder nur noch mit Biofutter. Ausserdem nutzen wir fast ausschliesslich lokal vorhandenen Ressourcen wie z.B. Stalldünger zum Düngen oder eigenes Futter. Ein- bis zweimal jährlich wird unser Betrieb auf Herz und Nieren geprüft.

Warum wir das machen?

Weil wir respektvoll mit der Natur umgehen und den menschlichen Einfluss minimieren wollen. Weil wir möchten, das Landwirtschaft so natürlich wie möglich funktioniert. Weil wir frische und authentische Lebensmittel essen möchten, die natürliche Lebenskreisläufe respektieren. Weil wir unsere Tiere lieben und ihnen das bestmögliche Leben ermöglichen wollen.

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Doppelerfolg auf dem Martinsmarkt 2014

Nach einem Jahr im Deckeinsatz in der Highland Cattle vom Schwalbental Herde und über 40 gezeugten Kälbern wollte Scotts Besitzerin Ingrid Jakob es noch einmal wissen: Kann Scott von der Falkenau (8/8/8) an seinen Erfolge (u.a. männlicher Gesamtsieger des 6. Frühjahrsmarktes 2013) anknüpfen? Da wir mit unserer Färse Arabella von der Falkenau sowieso zum 22. Martinsmarkt nach Meschede fahren wollten, boten wir an Scott mitzunehmen.

Beide Tiere haben hervorragend abgeschnitten: Arabella gewann 1a in ihrem Ring und wurde weibliche Reservesiegerin. Scott gewann seinen Ring ebenfalls und wurde männlicher Gesamtsieger! Noch in der Stallgasse wurde Scott verkauft und steht nun im Deckeinsatz in der Herde Highland Cattle vom Bergfeld bei Peter Schmidt in Lüdenscheid.

Der 22. Martinsmarkt in der Sauerlandhalle hat uns bestärkt auf dem eingeschlagenen züchterischen Weg weiterzumachen und die Qualitäten der über drei Jahrzehnte gewachsenen Falkenau Herde weiter auszubauen. Herzlichen Dank an die VDHC-Landesverbände Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie Richter Niels Seidenfaden für diese gelungene Zuchtschau.

 

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Bundesrasseschau 2014

Mit zwei Tieren sind wir zur diesjährigen Bundesrasseschau in die Hessenhalle nach Alsfeld gefahren. Pearl Odhar von der Falkenau konnte in ihrem Ring vier Färsen hinter sich lassen und gewann den 1b Preis. Siegerin wurde Bella of Green Oak im Besitz von Roberto Bock.
Simba Ruadh 2 von der Falkenau gewann 1d in seinem Ring, den der Bulle Conan Dubh 3 für sich entschied.
Bundessieger wurde der schwarze Bulle Black Panther of Greenfield von Gerold Lintelmann. Bundessiegerin wurde Pia vom Diebeskamm von Falk Pommer. Wir gratulieren herzlich!

 

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Die Vorbereitungen für die Bundesrasseschau 2014 laufen

BRS14_plakat_welchesistdasschönsteEndlich ist es wieder soweit: Deutschlands schönste Hochlandrinder werden in der Alsfelder Hessenhalle gekürt. Mit dabei sind unsere Bullen Simba Odhar und Simba Ruadh 2nd von der Falkenau sowie die Färse Pearl Odhar.
Daumen drücken!

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Föhnen gegen den Sommerregen

Bei klassischem Fritz-Walter-Wetter fand am Tag des WM Finales die Hessische Jungtierschau auf der Sieberzmühle statt. Highland Cattle sehen schliesslich nass immer noch schön aus! Zahlreiche Züchter waren gekommen und präsentierten ihre Schottischen Hochlandrinder auf dem wunderschönen Gelände der Familie Neidert.  Gerichtet wurde von Dr. Stefan Janz, der seine Bewertungen für das Publikum transparent und verständlich begründete und bereits erfolgreich in Schottland als Richter tätig war. Jost Grünhaupt nahm zunächst eine Sammelkörung vor, und benotete Silas von der Falkenau mit 8/7/8.

In der Stallgasse unter freiem Himmel föhnten die Züchter unterdessen im Wettstreit mit den auf- und abziehenden Regenwolken. Jeder half dem anderen, die Tiere für den Richtwettbewerb zu trocknen und zu bürsten. Es herrschte eine sehr kollegiale und faire Stimmung. Ohne die helfenden Hände hätten auch wir bei diesem Wetter unsere sechs Tiere nicht so gut vorbereiten können. Unser besonderer Dank gilt Hendrik Hoof, der darüber hinaus auch noch half Tiere vorzuführen.

Mit den Ergebnissen unserer Jungtiere können wir sehr zufrieden sein:
Silas  gewann in seinem Ring den 1b Preis hinter dem außergewöhnlich stark entwickeltem Bullen Black Panter of Greenfield  aus der Zucht von Gerold Lintelmann.
Simba Ruadh 2nd stand an dritter Stelle vor Simba Odhar, der 1d gewann.
Pearl Odhar wurde in ihrem Ring zweite, während Pandorra an dritter Stelle stand.
Arabella konnte ihren Ring für sich entscheiden und gewann wie bereits auf der Thüringer Jungtierschau den 1a Preis.

Auch wenn es ein ordentlicher Kraftakt für alle Beteiligten war – die Jungtierschau auf der Sieberzmühle ist jede Mühe wert. Eine schönere Möglichkeit seine Tiere zu präsentieren ist kaum vorstellbar.

Gesamtsiegerin wurde die Färse Furan Sileas 5th of Glengorm aus der Zucht von Gerold Lintelmann. Gesamtsieger wurde der Bulle Oswin vom Eiserbachtal im Besitz von K.H. Winter. Herzliche Glückwünsche, liebe Züchterkollegen.

 

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Der Naturschutzbeirat besucht die Gelbbauchunken

Seit 2011 sind zwei von uns bewirtschafteten Weiden, unter der Projektleitung des Agraringenieurs und Amphibienexperten Harald Nicolay, ein Gelbbauchunken-Schutzprojekt. „Die Gelbbauchunke, die so wegen ihrer auffälligen Färbung heißt, gehört heute europaweit zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Amphibien“ (HNA).

Gestern besichtigte der Naturschutzbeirat des Werra-Meißner-Kreises die Projektflächen, auf denen unsere Rinder mit ihren Klauenabdrücken im sumpfigen Untergrund für ideale Lebensbedingungen für die stark gefährdete Unke (Bombina variegata) sorgen.  Alle Mitglieder des Naturschutzbeirats waren sehr zufrieden und werteten das Gelbbauchunkenschutzprojekt als vollen Erfolg. Zahlreiche Unken tummeln sich in Trittsiegeln und Wasserlöchern auf beiden Weiden. Unsere Schottische Hochlandrinderzucht in extensiver Mutterkuhhaltung ermöglicht eine erfolgreiche Naturschutzbeweidung.

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